Carsten Meyer-Heder, Spitzenkandidat der CDU zu den Bürgerschaftswahlen, ist am 27.Juni auf einem außerordentlichen Landesparteitag in der Vegesacker Strandlust zum neuen Landesvorsitzenden der Christdemokraten im Zwei-Städte Staat gewählt worden. Mit 98 Prozent der Delegiertenstimmen erzielte er ein Traumergebnis.

Mit seiner Kandidatur für das höchste Parteiamt, das der CDU-Landesverband zu vergeben hat, machte der Politik-Neuling deutlich, dass er bereit, sich auch nach der Wahl weiter für die Union zu engagieren.

Mit ihrem externen Spitzenkandidaten Carsten Meyer-Hede hatte es die CDU am 26.Mai geschafft, erstmalig die SPD in der Wählergunst in Bremen zu überrunden und zur stärksten politischen Kraft im Lande zu werden. Dass es trotzdem nicht zum Bürgermeisteramt für den erfolgreichen Unternehmer gereicht hat, liegt an den Grünen, die sich gegen einen politischen Neuanfang und für ein rot-rot-grünes Bündnis entschieden haben. Ein Kolumnist hat denn auch zu recht an Franz-Josef Strauß erinnert, der die Grünen als Melonen-Partei bezeichnete: außen grün und innen rot.

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