Die Delegierten des CDU-Bundesparteitages sind dem Wunsch der Mehrheit der CDU-Mitglieder gefolgt und haben am 7.Dezember Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Par­teivorsitzenden gewählt. Sie haben damit zugleich gegen einen politischen Kurswechsel der CDU votiert, wie er insbesondere vom Wirtschaftsflügel und konservativen Zir­keln der Partei gefordert wurde.

Peter Rudolph, stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA/CGB-Arbeitsgemein­schaft und Pressesprecher des CDA-Landesverbandes Bremen hat die Entscheidung für Kramp-Karrenbauer als eine gute Wahl begrüßt.

Rudolph: „AKK bietet als CDA-Mitglied die Gewähr, dass die CDU auch zukünftig in der politischen Mitte verortet bleibt und nicht ins rechte oder neo-liberale Fahrwasser abdriftet. Bei ihr besteht auch keine Gefahr, dass die Bundeskanzlerin zukünftig um ausreichen­den Rückhalt durch die eigene Partei bangen muss. Annegret Kramp-Karrenbauer hat bereits als CDU-Generalsekretärin gezeigt, dass sie den notwendigen Spagat zwischen Partei- und Regierungsinteressen beherrscht. Im Unterschied zu ihren bei­den Mitbewerbern um den Parteivorsitz hat sie zudem bewiesen, dass sie erfolg­reich Wahlkämpfe bestreiten kann. Sie verfügt darüber hinaus als langjährige Ministerin und Minis­terpräsidentin eines Bundeslandes auch über Regierungspraxis und Erfahrungen im Umgang mit Koalitionspartnern. Ich glaube daher, dass Annegret Kramp-Karrenbau­er über gute Voraussetzungen verfügt, um die CDU in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Die CDA wünscht ihr für ihr neues Amt alles Gute.“

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