Am Montag endete die Urabstimmung, in der sich die Mitglieder für den Arbeitskampf entschieden haben. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und ihr Vorsitzender Claus Weselsky , bringen damit viele Reisende und Pendler in ohnehin schwierigen Zeiten in Bedrängnis. Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschafft (CDA) sieht dies mit großer Sorge!

,,Diesen Streik zu Lasten der Bürger durchzuziehen, die gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie auf die Verlässlichkeit des ÖPNV angewiesen sind, ist kaum tragbar.“, Betont Claudia Köhler-Treschok Landesvorsitzende der CDA Bremen: ,,Die Bahn ist ein wesentlicher Teil des ökologischen Transportsystems. Bereits jetzt haben die meisten Angestellten einem neuen Tarif zugestimmt. Durch die Selbstinszenierung der GDL, entgleist der auf Arbeitnehmerseite dringend benötigte Zusammenhalt“. Köhler-Treschok führt fort: ,,Die neue Streikankündigung der Lokführer-Gewerkschaft GDL wird Wirtschaft, Pendler und Reisende hart treffen! Dies zu Corona Zeiten und mit derart kurzer Ankündigungsfrist auszunutzen ist mehr als unanständig“.

Vorstandsmitglied der CDA Bremen und Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Bettina Hornhues betont darüber hinaus: ,,So wichtig die Arbeit und die Funktionen von Gewerkschaften sind und wir als CDA die Bestrebungen von Tariferhöhungen und die Tarifautonomie unterstützen und begrüßen, ist das jetzige Vorgehen der GDL zu kritisieren. Gewerkschaften in gegenseitigen Überbietungskampf, wie hier bei der Deutschen Bahn, schaden vor allem der Akzeptanz von berechtigen Arbeitnehmerinteressen. Herr Weselsky führt seinen überzogenen Kampf einmal mehr auf Kosten vieler Bürgerinnen und Bürger.“

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