Auf der Jahreshauptversammlung des CDA-Kreisverbandes Bremen-Stadt im Bürgerzentrum Vahr ist die 45-jährige Erzieherin und Sprecherin des Stadtteilbeirats Horn-Lehe einstimmig als Kreisvorsitzende wiedergewählt worden.

Zu ihren Stellvertretern wählte die Versammlung ebenfalls einstimmig Thomas Hoya aus der Vahr und Jörg Findeisen aus Schwachhausen. Petra Hoya sowie der Osterholzer Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter wurden zu Beisitzern gewählt.
Vor den Wahlen hatte die alte und neue Kreisvorsitzende in ihrem Rechenschaftsbericht einen Überblick über die Aktivitäten der CDA in den letzten zwei Jahren gegeben. Sie verwies dabei u.a. auf den engagierten Wahlkampfeinsatz der Arbeitnehmervereinigung, der mit dazu beigetragen habe, dass die CDU im Mai letzten Jahres erstmalig stärkste politische Kraft in Bremen wurde und damit für sich das Amt des Landtagspräsidenten für sich beanspruchen konnte. Heike Menz dankte den Mitgliedern für ihre Beteiligung an Werktoreinsätzen und Infoständen und erinnerte an die erfolgreichen öffentlichen Veranstaltungen mit dem CDA-Bundesvorsitzenden Karl-Josef Laumann und dem CDU-Spitzenkandidaten Carsten Meyer-Heder sowie mit dem Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig. Weiter hob Heike Menz in ihrem Bericht die sachpolitische Arbeit der CDA hervor. So habe sich der Kreisverband wiederholt für die Erstellung eines Mietpreisspiegels für die Stadtgemeinde Bremen sowie für die Einführung einer Grundrente als Baustein zur besseren Altersabsicherung für Geringverdiener eingesetzt.

In der politischen Aussprache bildeten Fragen der inneren Sicherheit einen Schwerpunkt. Die Versammlung verabschiedete einstimmig einen Antrag, in dem die vom Senat geplante Absenkung der Anforderungen an Bewerber für den bremischen Polizeidienst abgelehnt und zur Erhöhung der Ausbildungszahlen statt dessen eine bessere Bezahlung der Polizeibeamten gefordert wird.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag