Die CDA bedauert die bevorstehende Schließung des inklusiven CAP-Marktes an der Deichstraße und sorgt sich um die berufliche Zukunft der dort Beschäftigten, darunter acht Schwerbehinderte.

Trotz aller Bemühungen der Elbe-Weser-Werkstätten (EWW), den CAP-Markt an der Deichstraße samt Café erhalten zu können, war dies leider nicht realisierbar. Am 30.09.2019 wird der inklusive Markt schließen, betroffen sind 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 8 Angestellte mit Schwerbehinderung.

Was passiert mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern danach?

Der CDA-Kreisverband Bremerhaven suchte das Gespräch mit dem scheidenden Geschäftsführer der EWW, Heiko Reppich, und dem neuen Geschäftsführer Robert Bau.
Heiko Reppich betont: „Alle Angestellten des Marktes können sich darauf verlassen, dass ihr Arbeitsverhältnis bis einschl. 30.09.19 bestand hat“. „Der Einzelhandel ist ein hart umkämpfter Markt und es war eine schwere Entscheidung“, so Heiko Reppich abschließend.

Der Mitgliederbeauftragte und Vorstandsmitglied der CDA Bremerhaven, Claus-Dieter Raschen, appelliert an die Solidarität der Einzelhändler: „Wir, der CDA Kreisverband Bremerhaven, rufen jetzt alle Einzelhändler in Bremerhaven dazu auf, den Betroffenen, vor allem denen mit Schwerbehinderungen, einen Arbeitsplatz anzubieten“.

Robert Bau ergänzt: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CAP-Marktes sind ausgebildete Fachkräfte und vollständig einsetzbar. Dies gilt selbstverständlich auch die die Angestellten mit Schwerbehinderung, die bei der Suche nach einer neuen Anstellung übrigens vom Integrationsfachdienst (IFD), der ebenfalls von den EWW betrieben wird, unterstützt werden."

Claudia Köhler-Treschok, Vorstandsmitglied der CDA, fügt hinzu: „Es wird den Betroffenen durch den Verlust des Arbeitsplatzes ein Stück Lebensqualität genommen. Damit dies doch noch ein gutes Ende nehmen kann, appellieren wir an die Solidarität aller Einzelhändler, bei der Besetzung von Stellen an die Angestellten des CAP-Marktes zu denken und sich zeitnah beim neuen Geschäftsführer der EWW, Robert Bau, oder bei Frau Katharina Thoma vom Integrationsfachdienst zu melden."

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